Welcome to my blog. I’m addicted to travelling, I’d love to visit more travel destinations than I do, in fact if I could afford it, and had enough leave at work I would travel some where different every month. I’ve decided that I want to visit some new destinations this year, so ... be ready for surprises, there is so much to discover!
Montag, 1. April 2013
neue Pläne, neue Ziele
Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! :)
Und somit ist mal wieder Planen und Recherchieren angesagt. Googlen und Telefonieren. Beraten und Inspirieren lassen.
Das erste Ziel steht fest und der Flug ist gebucht: am 26. Juli geht´s über London direkt nach New York.
Und dann? Schau´n wir mal was die USA so bietet..und wo die Reise hingeht!
Mittwoch, 30. Januar 2013
Muito obrigado!!
Como tempo o voa! Tudo tem um fim, até mesmo o feriado mais bonito. Muito obrigado a todos - eu tive o melhor momento da minha vida. Eu vou lembrar por muito tempo neste momento maravilhoso no Brasil!! Até logo! Beijos!
Saudade..
So schnell gehen drei Monate rum.
Kaum zurück in Rio, kaum den Koffer ausgepackt ging es auch schon wieder ans Koffer packen. Diesmal musste aber ALLES verpackt werden denn es ging (leider) wieder zurück nach Deutschland. Die letzten Tage vergingen viel zu schnell da der Terminkalender für die verbleibende Zeit auch mal wieder zu voll war. Abschiedsessen mit Freunden, noch ein Abschiedsessen und noch eins, denn man will ja alle noch mal sehen. Ein paar Einkäufe hatte ich auch noch zu erledigen..Havaianas in allen Farben standen wie jedes Jahr auf der Liste, aber dieses Mal war der Koffer voll - 12 Paar (nicht nur für mich) zum Schnäppchenpreis hab ich ergattert. Aber dafür bin ich auch im strömenden Regen von Copacabana bis fast nach Leblon gelaufen, was mal gut 5 km sind, und habe fast jedes Schuh-, Sport- und Havaiana-Geschäft besucht. Aber was tut man nicht alles..
In 10 Wochen Südamerika haben sich eine Menge Sachen angesammelt, Weihnachten und mein Geburtstag kamen auch noch hinzu
und das alles musste ich irgendwie in meine Koffer packen - nach dem
dritten Anlauf hat´s dann auch geklappt und alles war verstaut. Die Fahrt zum Flughafen war komisch. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl nach Hause zu fliegen, das alles war so surreal. Nach der ganzen Reiserei in den letzten Wochen und den diversen Fahrten zum Flughafen war dies nur die nächste Fahrt aber fühlte sich noch nicht an wie die letzte. Als ich mich schließlich aber von allen verabschieden musste - was nach der langen Zeit nicht einfach war - setzte auch ich mich so langsam mit dem Gedanken auseinander, wieder zurück nach Hause zu gehen. Der Flug nach São Paulo war kurz und wie immer hat es dort geregnet. Hab ich São Paulo jemals ohne Regen erlebt? Kann mich zumindest nicht daran erinnern..aber spektakulär war der Anflug diesmal schon: ein Gewitter zog auf und grelle Blitze schossen durch die Wolken, immer noch weit genug weg und ungefährlich für uns, aber nah genug um die Naturgewalten hautnah zu erleben. Der Zwischenstopp verlief chaotisch und ich war froh zwei Stunden Zeit für alles zu haben: lange Schlangen am Immigrationschalter, lange Schlagen bei der Security da die gerade Schichtwechsel hatten und die Bänder komplett still standen. Hallo?? Um diese Uhrzeit? Wenn zwei Dutzend interkontinentale Flüge das Land verlassen und die Massen zum Gate wollen? Ich dachte ich hätte mich in Brasilien eingelebt und mich ebenfalls an die brasilianische Gelassenheit gewöhnt, aber hier war mir alles dann doch ein wenig zu gelassen. Aber keiner bleibt da und verpasst seinen Flug und so kam ich noch pünktlich am Gate an und im Flieger wartete schon mein Bett und eine kleine "Wiedergutmachung" auf mich.
Schließlich verliesen wir São Paulo mit einer Stunde Verspätung und ich hatte nun knapp 12 Stunden Zeit mich an den Gedanken zu gewöhnen, im kalten Deutschland aufzuwachen und dass meine Reise und somit eine aufregende Zeit zu Ende geht. Eine aufregende Zeit durch sechs Länder auf drei Kontinenten mit vielen Erlebnissen und mit vielen Eindrücken. Eine aufregende Zeit, die ich nicht missen möchte, denn ich habe jeden einzelnen Tag genossen. Es gab Höhen und Tiefen, ich habe mich neu kennengelernt und ich habe viel dazugelernt. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt und auch neue Freunde gewonnen. Zusammenfassend kann man sehr zutreffend sagen: (Quelle: Weltreise-Info)
Das Leben als (Welt-)Reisender besteht leider nicht nur aus großartigen Sehenswürdigkeiten, Parties und Traumstränden. Damit Du das alles erleben kannst, musst Du auch eine Reihe von Herausforderungen im Alltag meistern, von denen viele für Dich neu oder zumindest ungewohnt sein werden. Mit der Zeit wirst Du aber eine steile Lernkurve durchlaufen, und im Rückblick wirst Du über viele Dinge lächeln, die Dir früher Sorgen gemacht haben.
Im Rückblick lächele ich nun wirklich über viele Dinge denn nach und nach - wenn man so über alles noch mal nachdenkt und sich die unzähligen Bilder anschaut - kommen erst viele kleine Details und Erlebnisse zum Vorschein, die man vorher noch gar nicht richtig wahrgenommen hatte. Ich werde mich anscheinend noch lang an dieser großartigen Reise erfreuen können..
Montag, 21. Januar 2013
Florianópolis / Blumenau
Im neuen Jahr stand nun mein
letzter Ausflug innerhalb Brasiliens auf dem Programm. Es ging mit dem
Flieger nach Florianópolis and dann weiter mit dem Bus nach Blumenau. Florianopólis,
"Floripa" genannt, ist die Hauptstadt des Bundesstaats Santa Catarina
und liegt im Süden des Landes. Die Stadt liegt teilweise auf dem
Festland und teilweise auf der Insel Ilha de Santa Catarina.
Die Landung dort war fast so abenteuerlich wie auch schon in Foz do Iguaçu - kleiner Flughafen, kurze Landebahn, aber nach einer knappen Stunde Flug sind wir sicher gelandet. Unser Hotel liegt ziemlich zentral in der Innenstadt und nicht weit vom Busnahnhof entfernt, so dass wir auch dort schnell und billig angekommen sind. Auf den ersten Blick hat die Stadt nicht allzuviel zu bieten und wir suchen vergeblich nach einem Restaurant dass nachmittags geöffnet hat - aber Fehlanzeige. Zum Glück gibt´s überall McDonalds und wir entscheiden uns schließlich nach über eine Stunde Suche hier was zu essen. Zwischen Busbahnhof und Hotel liegt ein kleineres Shoppingviertel mit vielen kleinen nichtssagenden Läden und einer Markthalle in der um diese Zeit aber auch nicht mehr viel los ist. Also was tun? Zurück ins Hotel? Es ist gerade mal 18 Uhr und wir fragen uns wo in dieser Stadt all die Menschen sind?! Alle Leute die hier rumlaufen kommen vom oder gehen zum Busbahnhof oder sind Touristen, die sich genauso wie wir fragen, was macht man hier?! Vom Hotel hatten wir ein paar Zettel mit Touri-Informationen bekommen, die wir uns nun mal etwas genauer anschauten. Und siehe da: man muss nur ein Stückchen laufen und schon ist man an der langen Uferpromenade mit unzähligen Restaurants und Bars und hier sind auch die ganzen Leute unterwegs, die wir vorher vermisst haben. Mit dem Bus sind wir ganz schnell in einer großen Shoppingmall, die auch hier bis 22 Uhr geöffnet hat und dort finden wir ein Touristikbüro bei dem wir spontan eine Bootstour für den nachsten Tag buchen.
"Floripa by Boat" heißt die Tour und wir schippern also am nächsten Morgen an der Küste Florianopolis´ entlang, Richtung Costa da Lagoa. Kleine Fischerdörfer, alles fern ab vom Tourismus, naturbelassen, in dem man Ruhe und Entspannung findet und die nur mit Wassertaxis erreichbar sind. Eines dieser kleinen Dörfer steuern wir an, können uns in Ruhe umschauen, einen Wasserfall besuchen und in einem urigen Strandrestaurant ist bereits das Mittagessen reserviert. Wenn das Wetter noch mitgespielt hätte, wäre es perfekt gewesen.
Zurück in Floripa ging´s schnell ins Hotel, den Koffer holen und weiter zum Busbahnhof (Rodoviária), denn dort wartete bereits unser Bus Richtung Blumenau. Zwei Stunden Fahrt lagen vor uns bevor wir in dem wohl deutschesten Teil Brasiliens ankommen. Die Stadt, von deutschen Einwanderern unter Leitung des Apothekers Hermann Blumenau gegründet, ist eines der drei Zentren der deutschen Kolonisation in Santa Catarina, mit Fachwerkhäusern und Schwarzwälder Kirschtorte. Die Architektur mit den Spitzdächern, die Küche, die gepflegten Gärten: Man könnte beinahe vergessen, dass man in Brasilien ist. Obwohl heute Portugiesisch die vorherrschende Sprache in Blumenau ist, hat sich in Teilen der Bevölkerung Deutsch als Umgangssprache erhalten. Ich bin also sehr gespannt!
Da
es mittlerweile weit nach 20 Uhr war und wir keine Lust mehr hatten uns
nach einem Restaurant umzuschauen, fragten wir einfach im Hotel wo man
in der Nähe noch schnell was Gutes essen kann und bekamen (zumindest für
mich) den besten Tipp "ever"! Nicht weit vom Hotel liegt das Restaurant
"Moinho do Vale" mit deutscher Küche und ich bekam - wenn auch spät - doch noch meine Weihnachtsgans mit Rotkraut und es war grandios!!
Auf
dem Weg zurück ins Hotel bekamen wir auch schon mal einen kleinen
Vorgeschmack von dem was uns am nächsten Tag erwarten sollte: ein
kleines Stückchen Heimat mitten in Brasilien. Die Einwohner von Blumenau
sind
weitgehend Nachkommen deutscher Einwanderer, die sich hier
niedergelassen hatten und haben die Bräuche, die
Sprache sowie die Architektur ihrer Vorfahren lebendig erhalten.
Deutsche Lebensart kann man ausser auf dem Oktoberfest!!!! auch
während der "Semana de Blumenau" Anfang September erleben und, das
ganze Jahr über, im "Gasthaus Frohsinn", das einen mit Spezialitäten der
deutschen Küche verwöhnt.
Die Landung dort war fast so abenteuerlich wie auch schon in Foz do Iguaçu - kleiner Flughafen, kurze Landebahn, aber nach einer knappen Stunde Flug sind wir sicher gelandet. Unser Hotel liegt ziemlich zentral in der Innenstadt und nicht weit vom Busnahnhof entfernt, so dass wir auch dort schnell und billig angekommen sind. Auf den ersten Blick hat die Stadt nicht allzuviel zu bieten und wir suchen vergeblich nach einem Restaurant dass nachmittags geöffnet hat - aber Fehlanzeige. Zum Glück gibt´s überall McDonalds und wir entscheiden uns schließlich nach über eine Stunde Suche hier was zu essen. Zwischen Busbahnhof und Hotel liegt ein kleineres Shoppingviertel mit vielen kleinen nichtssagenden Läden und einer Markthalle in der um diese Zeit aber auch nicht mehr viel los ist. Also was tun? Zurück ins Hotel? Es ist gerade mal 18 Uhr und wir fragen uns wo in dieser Stadt all die Menschen sind?! Alle Leute die hier rumlaufen kommen vom oder gehen zum Busbahnhof oder sind Touristen, die sich genauso wie wir fragen, was macht man hier?! Vom Hotel hatten wir ein paar Zettel mit Touri-Informationen bekommen, die wir uns nun mal etwas genauer anschauten. Und siehe da: man muss nur ein Stückchen laufen und schon ist man an der langen Uferpromenade mit unzähligen Restaurants und Bars und hier sind auch die ganzen Leute unterwegs, die wir vorher vermisst haben. Mit dem Bus sind wir ganz schnell in einer großen Shoppingmall, die auch hier bis 22 Uhr geöffnet hat und dort finden wir ein Touristikbüro bei dem wir spontan eine Bootstour für den nachsten Tag buchen.
"Floripa by Boat" heißt die Tour und wir schippern also am nächsten Morgen an der Küste Florianopolis´ entlang, Richtung Costa da Lagoa. Kleine Fischerdörfer, alles fern ab vom Tourismus, naturbelassen, in dem man Ruhe und Entspannung findet und die nur mit Wassertaxis erreichbar sind. Eines dieser kleinen Dörfer steuern wir an, können uns in Ruhe umschauen, einen Wasserfall besuchen und in einem urigen Strandrestaurant ist bereits das Mittagessen reserviert. Wenn das Wetter noch mitgespielt hätte, wäre es perfekt gewesen.
Zurück in Floripa ging´s schnell ins Hotel, den Koffer holen und weiter zum Busbahnhof (Rodoviária), denn dort wartete bereits unser Bus Richtung Blumenau. Zwei Stunden Fahrt lagen vor uns bevor wir in dem wohl deutschesten Teil Brasiliens ankommen. Die Stadt, von deutschen Einwanderern unter Leitung des Apothekers Hermann Blumenau gegründet, ist eines der drei Zentren der deutschen Kolonisation in Santa Catarina, mit Fachwerkhäusern und Schwarzwälder Kirschtorte. Die Architektur mit den Spitzdächern, die Küche, die gepflegten Gärten: Man könnte beinahe vergessen, dass man in Brasilien ist. Obwohl heute Portugiesisch die vorherrschende Sprache in Blumenau ist, hat sich in Teilen der Bevölkerung Deutsch als Umgangssprache erhalten. Ich bin also sehr gespannt!
Unser
Hotel mit dem schönen Namen "Blumenhof" lag ein bissi dezentral, aber
trotzdem war die Innenstadt noch gut zu Fuß erreichbar und für alles
andere gab es den Bus. Lustig anzusehen war das: mitten in Brasilien,
weit weg von allem steht man mitten in der Pampa vor einem alten
Fachwerkhaus und fühlt sich sofort heimisch.
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