Mittwoch, 14. August 2013

Bahamas

Eine Seefahrt, die ist lustig ... !
Da saßen wir nun, auf einem Kreuzfahrtschiff mit 14 Decks, Sonnenterasse, Minigolfplatz, Wasserrutsche, einem Casino, Theater, Kino, sechs Restaurants, einem Café, kleine Boutiquen zum Einkaufen und vieles mehr. Für uns alle ist es die erste Kreuzfahrt und das erste Mal auf so einem riesigen Kahn - mal sehen, wer als erster seekrank wird?!  ;)
Kaum auf See gibt´s das erste Abendessen. Drei Gänge. Fünf verschieden Gerichte, die täglich wechseln plus einer Karte mit Gerichten, die es immer gibt, plus einer täglichen Alternative, die da hieß: "Was Du schon immer probieren wolltest, aber Dich noch nie getraut hast zu essen". (Schnecken, Krokodil, ...) Einiges habe ich probiert, aber Schnecken? Bah..!
Das Essen war ausgezeichnet, der Service erstklassig und trotz der vielen Gäste keine Massenabfertigung.
Die erste Nacht war gut und das Schiff überraschend ruhig. Man merkte im Inneren kaum, dass sich das Schiff bewegt. Erst mit einem Blick aus dem Fenster registrierte man wieder, dass man sich auf einem Schiff befindet und nicht in einem Gebäude. Auf dem Weg zur Kabine konnte man dann aber auch die ersten Gäste "hören", die das ein bissi anders sahen.. --> seekrank sein ist anscheinend nicht lustig?!
Am nächsten Morgen erwachten wir in Freeport/Bahamas bei grauem Himmel und Regen. Keine guten Voraussetzungen für unseren ersten Landgang, denn am anderen Ende der Insel warteten ein paar einheimische Bewohner auf uns, deren Besuch ich mir ein wenig anders vorgestellt hab. Mit Bus und Schnellboot ging es also weiter bis wir eine kleine Bucht erreichten und wir am Ziel waren. Es hörte auf zu regnen, der Himmer riss etwas auf und wir bekamen unsere Einweisung in die Regeln mit dem Umgang mit Delphinen.  :))))
Und dann ging´s los: ab ins Wasser mit dem Trainer und zwei ausgewachsenen Delphinen! Wir konnten sie berühren, mit ihnen spielen und am Ende gab es einen "Kuss" und eine Umarmung für jeden. 60 Minuten, die man kaum in Worte fassen kann. Unbeschreiblich schön und ein unvergessliches 
Erlebnis!

Am Nachmittag waren wir zurück auf dem Schiff und gg. 17 Uhr hieß es Leinen los Richtung Nassau/Bahamas, wo wir am nächsten Morgen 8 Uhr ankamen. Die Nacht verbrachten wir teilweise im Casino, am Roulettetisch, im Theater bzw. beim BINGO spielen. 40 Dollar + beim Roulette, aber der große Gewinn blieb aus...immerhin gab es tw. bis zu 2.500 Dollar zu gewinnen.
Der Tag in Nassau begann sonnig und heiß, aber der Regen ließ nicht lang auf sich warten. Mit Schirm machten wir uns trotzdem auf den Weg in die Innenstadt in der Hoffnung, dass es hier auch nur um einen kurzen Schauer handelte, wie so oft bisher. Aber leider hielt sich der Regen hartnäckig und noch weiter von Laden zu Laden springen, machte keinen Spaß - also nahmen wir das nächste Taxi und düsten zum berühmten "Atlantis-Hotel". Hier war es zumindest trocken und es gab eine Menge zu sehen. Das Hotel ist eine kleine Stadt für sich, eine riesige Anlage so luxeriös das man kaum nach dem Preis für ein Zimmer fragen möchte. Aber ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.
Am Nachmittag lockerte der trübe Wolkenhimmel endlich auf so dass wir doch noch die Sonne der Bahames geniessen konnten. Nassau bietet eine Menge Möglichkeiten und hat traumhafte Strände und kleine Buchten und ist ein Einkaufsparadies, denn die Bahamas sind zollfreie Zone. :)
Zeit hatten wir genug, denn das Schiff legte erst Morgens 1 Uhr ab und uns stand ein voller Seetag bevor. Frühstück auf dem Wasser, Mittag auf dem Wasser und Abendessen auf dem Wasser...was mir aber schon nicht mehr schmeckte, denn so langsam aber sicher durfte auch ich erfahren, was es heißt "seekrank" zu werden. Weder Sitzen noch im Bett liegen half, nur die Pillen vom Schiffsarzt und Ginger Ale zur Magenberuhigung machten es etwas erträglicher und der letzte Abend an Bord wurde somit nicht zum Albtraum. Auch die Nacht war okay und das Schiff legte morgens 7 Uhr pünktlich wieder in Cape Canaveral an. Nach dem Frühstück ging´s zum Auschecken und die Minikreuzfahrt auf der "Carnival Sensation" war leider schon wieder zu Ende.

Meine erste, aber mit Sicherheit nicht die letzte Kreuzfahrt!!!






































Sonntag, 11. August 2013

Florida

Der Start in Fort Lauderdale war etwas holprig - abgesehen vom Flug. Der war perfekt, dank einem Upgrade in die Premium Economy. Mit dem Taxi ging es ins Hotel - Hilton Marina - wo wir erst mal gut 1,5 Stunden auf unser Zimmer warten mussten. Es gab zwar kostenlos Wasser und WLAN, aber im Laufe der Zeit fiel mir auf, das eine Menge Gäste zur Rezeption gingen, um sich über dies und das zu beschweren. Schlechter Service, lange Wartezeiten, dies ging nicht, das war falsch...das konnte ja heiter werden. Irgendwann kam John um die Ecke.
John, der bla-bla-bla-Manager im Hilton (keine Ahnung mehr, wie sein richtiger Titel lautet). Für mich war er nur der gute Laune Mann, der die wartenden Gäste ein bisschen ablenken und unterhalten sollte, so lange diese auf ihre Zimmer warten. Er erzählte mir also lang und breit von seinen Erlebnissen auf dem Oktoberfest in München, schwärmte vom guten deutschen Bier und den Lederhosen, die es leider nicht in seiner Größe gab???! Und so ganz nebenbei besorgte er uns dann doch noch schnell ein anderes Zimmer, um die Wartezeit zu verkürzen.
Am Abend regnete es in Strömen, so dass der erste Abend etwas kürzer ausfiel als gedacht, denn trotz Regen war es immer noch heiß und schwül und an diese Luft muss man sich auch erst mal gewöhnen.
Am nächsten Tag bekamen wir unseren Leihwagen - mit Klimaanlage - der das ganze etwas erträglicher machte und wir konnten Florida erkunden und uns auf dem Weg nach Cape Canaveral machen. Das Zimmer im Hilton war ok, aber trotzdem würde ich nicht noch mal dort übernachten. Es ist laut und überteuert und man bekommt woanders mehr für weniger Geld!
Fort Lauderdale gefällt mir außerordentlich gut. Freundliche Menschen, schöne Strände, nette Bars und Restaurants - hier wird es nicht langweilig. Und das nächste Mal bleibe ich länger!!
Um etwas Zeit zu gewinnen, entschieden wir uns für den Highway (Autobahn). Acht Spuren, knapp 320 km, kaum Verkehr am Sonntagmorgen, aber sooooooo langweilig. Höchstgeschwindigkeit ist ca. 110 km/h und unsere kleine Rennsemmel konnte soviel mehr. Aber was soll´s?! Ab und zu Gas geben war okay, denn Stress mit dem Sheriff´s wollte ich vermeiden, denn die waren nämlich überall.
Cape Canaveral erreichten wir pünktlich wie geplant gg. Mittag. Wir hatten also noch genug Zeit für einen kleinen Snack bevor es weiter zum Hafen ging, wo die "Carnival Sensation" auf uns wartete. Abfahrt war 16 Uhr und es kann lang dauern, bis man so auf ein Schiff gelangt. Der ganze Prozess incl. Sicherheitskontrollen, Fotos und Zimmerschlüssel dauerte ewig - aber wir sind noch gerade rechtzeitig fertig geworden, um auf´s Oberdeck zu hetzen, damit man das Auslaufen der Schiffe nicht verpasst. Sensationell!! Wir verliesen zusammen mit zwei anderen Kreuzfahrtriesen den Hafen von Cape Canaveral Richtung Bahamas. (dazu das nächste Mal mehr)

Der Rückweg nach Fort Lauterdale entlang der Küste war soviel besser und wir stoppten am Atlantischen Ozean, wann immert es ging: Cocoa Beach, Satellite Beach, Vero Beach, Palm Beach. Überall bekommt man ein Zimmer zu supergünstigen Preisen, man bekommt eine Menge zusehen und das Wasser ist einfach zum reinspringen. Entlang der Küste wohnen auch viele reiche Amerikaner und deren Villen, Schlösser und Burgen muss man gesehen haben. Natürlich immer mit Anschluss zum Wasser, damit man die fette Yacht auch gleich am Haus parken kann. Oder: man erahnt am Ende der riesigen Parkanlagen und Springbrunnen das Haus bzw. das Anwesen. Krass!!!
Fazit: Florida ist traumhaft schön und unbedingt eine Reise wert. Am besten man bucht nur den Flug und ein Auto (Plan für´s nächste Mal  :-)), das reicht völlig aus. Wir sind zwar ohne Navi ausgekommen, aber es ist schon besser eines zu haben - das macht´s auf jeden Fall einfacher.















Samstag, 3. August 2013

New York City

Die erste Woche ist fast vorbei und es gibt eine Menge zu berichten. Im Moment befinden wir uns in gut 9.000 m Höhe, über den Wolken auf dem Weg nach Fort Lauderdale.
Aber alles der Reihe nach.
Von München ging es über London direkt nach New York City, John-F-Kennedy-Airport. Die Flüge waren kurzweilig Dank dem guten Filmangebot von British Airways und verliefen auch sehr ruhig. Aber ich saß anscheinend auf dem einzigen Platz mit Sitzheizung, die auch noch auf Stufe 5 eingestellt war. Somit war es im Flugzeug nicht wie gewohnt kalt, sondern etwas zu warm. Aber egal: ich war auf dem Weg nach New York und da nimmt man alles in Kauf!  :)
Die erste Nacht verbrachte ich in einem kleinen Hotel in der Nähe des Flughafens. Die Umgebung war weniger einladend, aber das Hotel an sich war in Ordnung und sauber und nach gut 15 Stunden brauchte ich auch endlich etwas Schlaf.
Am nächsten Morgen um 06.20 Uhr landete die Maschine aus Brasilien und das Abenteuer USA konnte starten.
Die ersten beide Tage vergingen wie im Flug..Seightseeing in Manhatten, mit dem Bus nach Jersey zum Einkaufen und eine Menge zu organisieren gab es auch noch denn wir haben uns den "New York Pass" zugelegt, mit dem man kostenlos Zutritt zu über 80 Sehenswürdigkeiten hat bzw. man kann an diverse Touren in und rund um NYC teilnehmen. Der Preis des Passes ist abhängig von der Anzahl der Tage an dem man ihn Nutzen will. Wir zahlten für 3 Tage ca. 150 US$ - nutzen den Pass für diverse Museen und Ausflüge und hätten ohne ca. 320 US$ ausgegeben. Sehr empfehlenswert also!

Auf unserer Liste Stand u.a.:

- American Museum of Natural History
- Metropolitan Museum of Art
- Guggenheim Museum
- Intrepid Sea, Air and Space Museum
- Museum of Modern Art

- Rockefeller Center
- Empire State Building
- NBC Studio Tour

- Harlem Tour incl. Gospel Gottesdienst (Hallelujah!)

Auch zu empfehlen - für alle Einkaufswütigen und Schnäppchenjäger - ein Ausflug ins "Woodbury Outlet Center", gut erreichbar mit einem Fahrservice (ca. 90 min. Fahrzeit),  aber jeden Penny wert. Alle großen Marken sind hier vertreten mitunter zu unschlagbaren Preisen und es gibt sogar Leute, die sich dort zu erst einen Koffer kaufen,  damit sie alles nach Hause transportieren können. Die Fahrer vom Fahrservice sind darauf eingestellt und nehmen - trotz großer Minibusse - immer nur eine begrenzte Anzahl von Leuten mit, damit noch genug Platz für all die Koffer und Tüten ist.
New York ist immer eine Reise wert und es gibt jedes Mal neues zu entdecken und hat man mal alle wichtigen Plätze besucht ist mehr Zeit für die Details und man kann ins Getümmel eintauchen, sich treiben lassen oder sich einfach mal mit einem Kaffee und einem guten Buch in den Central Park legen und das Leben genießen.

Nun geht es also weiter nach Florida.
Flugzeit: 2 Std. 22 Min.
Raus aus der Großstadt, Sonne und Strand warten!