Mittwoch, 14. November 2012

Hong Kong - Symphony of Lights

Wie schon bei unserer Stadtrundfahrt fahren wir am Abend noch mal hinauf zum Victoria Peak, dem wohl berühmtesten Aussichtspunkt Hong Kongs. Auf 552 m befindet sich die Bergstation der Peak Tram, eine alte Standseilbahn. Auf der 1365 Meter langen Strecke gibt es drei Zwischenstationen. Eine Fahrt auf den Gipfel dauert sieben Minuten. Der steilste Abschnitt hat eine Steigung von 51 %; das entspricht einem Winkel von 27° gegenüber der Horizontalen. Von hier oben bietet sich ein atemberaubender Blick über ganz Hong Kong und den Hafen. Kein Wunder das die Europäer hier auf dem Peak ihre Villen bauten.
Bei einer Fahrt mit der "Tram" auf Hong Kong Island kann man meiner Meinung nach, immer noch am besten die Atmosphäre der Stadt auf sich wirken lassen. Dies gilt insbesondere in den Abendstunden wenn die Lichter der Stadt langsam angehen. Eine solche Fahrt kann ich jedem nur empfehlen.

Pulsierend, aufregend, anregend!! In vier Tagen erlebte ich ein kleines, außergewöhnliches Stück Asien, das mich begeistert hat – es gibt viel zu sehen in Hong Kong! Man kann ein kleines Stück Asien erleben, auch wenn diese reiche Metropole sicher ein ganz außergewöhnliches Stück ist.
























HK - mal anders

Abseits von allen Wolkenkratzer und all dem Trubel und Stress kann man auch ein bissi Erholung und Ruhe finden. Auf der Südseite von Hong Kong Island liegt Aberdeen Harbour mit einem riesigen Strand. Die Repulse Bay, Hongkongs beliebtester Badestrand, zieht an den Wochenenden mehr als 200.000 Besucher an. Hier am Strand wachen mehrere Götterstatuen im Life Guard Club über das Wohlbefinden der Schwimmer.
Ein Beispiel für den Aberglauben der Hongkong Chinesen, ist der Buddha mit dem dicken Bauch. Man steigt zu ihm hoch, fast den Geldsack an und wirft eine Münze hinein. Danach muss man ihm nur noch über den Bauch streicheln, damit das ganze dann Geld bringen soll! Ein anderer Fall ist die Brücke des Lebens, bei jedem Überqueren der Brücke, soll das Leben um einen Tag verlängert werden. In Repulse Bay befindet sich auch das bekannte "Haus mit dem Loch". Dem chinesischen Feng Shui zufolge, wohnt in jedem Berg ein Drache. Also lies man ihm das Loch im Haus, um ihm nicht die Aussicht auf das Meer zu versperren bzw. damit er zum Meer fliegen kann um zu trinken.






Eine Hafenrundfahrt mit einem „Sampan“, einer Art modernisierter Dschunke gehört hier zu den absoluten Touristenhighlights und sollte unbedingt mit eingeplant werden. Noch vor einigen Jahren lebten hier 30.000 Water People auf etwa 5.000 Hausbooten. Es geht vorbei an diesen Hausbooten und dem schwimmenden Restaurant "Jumbo" auf dem ca. 3.000 Menschen Platz haben.








Und nicht weit von Hong Kong Island liegt Lantau Island, die größte Insel Hong Kongs die man bequem mit der U-Bahn (Endhaltestelle) erreichen kann. Von da aus geht´s weiter mit der Ngong Ping 360. Das ist der Name einer Seilbahn auf Lantau Island mit der man zum Ngong Ping Plateau gelangt, auf dem sich der "Big Buddha" und das Kloster Po Lin sowie eine Reihe weiterer touristischer Attraktionen im Ngon Ping Village befinden. Der Buddha ist die weltgrößte freistehende Buddhastatue in sitzender Haltung. Sie ist eine der fünf größten Buddha-Statuen in China und das größte buddhistische Monument in Hongkong. Es befindet sich auf der Bergspitze und soll das harmonische Verhältnis zwischen Mensch, Natur und Religion symbolisieren.











Dienstag, 13. November 2012

Hong Kong

Endlich geht´s nach Hong Kong! Ein kleiner Kindheitstraum wird wahr.. k.A.warum, aber ich war schon immer von Hong Kong fasziniert und wollte unbedingt einmal in meinem Leben nach Hong Kong. Und dann auch noch mit dem Flaggschiff von Emirates - dem A380!  \o/
Die Vorfreude war also riesig und die Erwartungen dementsprechend groß ...

Der Flug war ruhig und trotz Verspätung in Bangkok sind wir frühzeitig in Hong Kong gelandet. Das man allerdings in so einem "Riesenvogel" sitzt, merkt man gar nicht. Es ist alles ziemlich groß und alles ein bissi anders, aber von zweiten Etage bekommt man - außer einem kurzen Blick beim Einsteigen auf die Treppe - nichts mit. Was man dafür aber sehr schnell mitbekommt sind die Klimaanlagen die in HK auf gefühlte NULL Grad Celsius eingestellt sind. Es war also ein sehr eisiger Empfang..am Airport, im Zug zwischen den Terminals als auch im Zug vom Airport Richtung Hong Kong Island, wo unser Hotel ist. Der eisige Empfang setzte sich dann im Hotel fort da der Check-In nennen wir es mal gleichgültig durchgeführt wurde.Hätte ein Automat da gestanden wäre es wahrscheinlich das gleiche gewesen, aber wir hätten wohl das richtige Zimmer bekommen?! Das Zimmer war ziemlich klein und muffig, alt, abgewohnt und nach genauerem Hinsehen auch ziemlich verdreckt. Also ging´s zurück zum "Automaten", der sich aber dieses mal als doch ganz nette Mitarbeiterin entpuppte und wir bekamen ein akzeptables Zimmer. Ich hatte mich ehrlich gesagt vorher schon über die Zimmerpreise in HK gewundert, die ziemlich hoch bzw. unverschämt hoch sind. Am nächsten Tag auf unserer Stadtrundfahrt bekamen wir dann die Antwort darauf: in HK wird mit Hotelzimmern spekuliert und somit werden die Preise nach oben katapultiert, damit höchstmöglicher Gewinn eingefahren werden kann. Tz tz tz ... Sachen gibt´s?!  ;)

Am Ende des Abends sind wir in Kowloon in einer netten Bar gelandet, mit lecker Essen und einem Bier. Enrico hat einen "alten" Arbeitskollegen getroffen und wir wurden mit einem grandiosen Blick auf die nächtliche Skyline von Hong Kong Island für alles entschädigt! :)